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Interessante Beiträge rund um die psychologischen Aspekte des eigenen Verhaltens, Veränderung und Potentialen

rundumSicht Interview im StartupValley Magazin: Du musst kein bestimmter Typ sein, um deine Idee erfolgreich umzusetzen

Du musst kein bestimmter Typ sein, um deine Idee erfolgreich umzusetzen

Unser Interview im StartupValley Magazin 

Von uns bekommst du rundumSicht. Was heißt das?

Weitere Themen:

Warum beschäftigen wir uns mit der Analyse des beruflichen Verhaltens? Ist das eigene Verhalten veränderbar? Was hat es mit dem Wort Testangst auf sich?

Um was geht es uns, wenn wir von der Analyse deines Verhaltens sprechen?

Warum ist die Frage nach der Gründerpersönlichkeit so wichtig? Und was macht die Persönlichkeit aus? 

Du möchtest dich selbstständig machen, deine Idee endlich in die Tat umsetzen. 

Für den Start in die Selbstständigkeit hast du auch alles gut vorbereitet und dann tauchen bei dir vielleicht Zweifel auf. Kann ich das alles schaffen? Möglicherweise auch speziell bezogen auf die Frage nach deiner Unternehmerpersönlichkeit. Was macht dich aus? Auf welche Eigenschaften und Kompetenzen kannst du in deiner Selbstständigkeit bauen? Was macht dich zu der richtigen Person für deine Idee? 

Bei all diesen Fragen kann dir die Reflexion deiner Stärken und der Umgang mit deinen Schwächen helfen, dich in deiner Rolle als Unternehmerin oder Unternehmer zu stärken.

Dafür geben wir dir mit rundumSicht ein Tool an die Hand, mit dem du in diese Auseinandersetzung und in die Selbstreflexion gehen kannst. 


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Warum reden wir über dein Verhalten?

Im HR-Bereich werden in der Personalentwicklung und der Personalauswahl vermehrt verschiedene Test-Methoden eingesetzt, die Führungskräfte und Personalverantwortliche in ihrer Arbeit und bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Vielleicht kennst du aus deinem beruflichen Alltag auch bereits verschiedene Testverfahren. Häufig handelt es sich bei den Tests um Persönlichkeitstests, die z. B. über die Big Five die Grundzüge der Persönlichkeit betrachten.


Allerdings spielen für das Gesamtbild des beruflichen Erfolgs viele Aspekte eine relevante Rolle. Neben (u. a.) deinem Fach- und Organisationswissen, deinem Verständnis über Rollen und Aufgaben und deinen Branchenkenntnissen sind die Frage nach deiner Motivation und deinen Verhaltenskompetenzen von entscheidender Relevanz.


Aus diesem Grund basiert rundumSicht für Gründerinnen und Gründer bzw. für Unternehmerinnen und Unternehmer auf einem Verhaltenstest. 


Welche Vorteile sehen wir beim Verhalten?

rundumSicht legt den Fokus auf die Facetten des beruflichen Verhaltens, die für deinen Erfolg während der Existenzgründung und in der Selbstständigkeit relevant sind.


Es geht beispielsweise um folgende Fragen: Arbeitest du am besten allein oder möchtest du dich mit anderen intensiv austauschen? Bist du ungeduldig oder bleibst du ausdauernd an einer Sache dran? Und was bedeutet das für dich und deine Rolle in der Selbstständigkeit? Wie gut bist du auf die (neuen) auf dich zukommenden Herausforderungen vorbereitet?


Mit rundumSicht erfassen wir über unsere Testgrundlage, den CAPTain Test®, deine typischen Verhaltensmuster. Verhaltensmuster bilden sich aus den äußeren Anforderungen und den inneren Bedürfnissen heraus, werden erlernt und sind situationsübergreifend relativ stabil. Gleichzeitig haben Sie gegenüber der Persönlichkeit den Vorteil, dass sie durch entsprechende Entwicklungsmaßnahmen durchaus veränderbar sind und entwickelt werden können. 


Wie profitierst du von den Ergebnissen?

rundumSicht analysiert wissenschaftlich fundiert dein berufliches Verhalten und zeigt dir deine typischen Verhaltensmuster auf. Auf Grundlage dessen kannst du konkret und individuell dein Verhalten mit den an dich und dein Unternehmen gestellten Anforderungen vergleichen.


Die Auswertung unterstützt dich dabei, indem dein individuelles Ergebnis mit typischen Anforderungen im Gründungs- und Unternehmenskontext verglichen wird. Das gibt dir Hinweise darauf, inwieweit deine aktuellen Verhaltensmuster bereits zu den Anforderungen passen und an welchen Stellen du noch Entwicklungspotenziale hast.


Eine solche kriterienorientierte Herangehensweise hat im Vergleich zu normorientieren Verfahren den Vorteil, dass wir dir nicht nur Aussagen zu einer möglichen Unter- bzw. Überdurchschnittlichkeit in Vergleich zu anderen liefern können, sondern individuell auf dich und deine Situation eingehen.


rundumSicht unterstützt dich damit dabei, dir über deine Stärken und Entwicklungspotentiale bewusst zu werden und dir ein besseres Verständnis für dein eigenes Verhalten zu verschaffen mit dem Ziel, dich in deiner Rolle als Unternehmerin oder Unternehmer zu stärken.

Kann ich mein Verhalten ändern?

Die gute und simple Antwort vorneweg: Ja, das geht.
Allerdings ist es, wie so oft, zunächst einmal einfacher gesagt als getan. 


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Gewohnheitstiere verändern Gewohnheiten 

Ich denke jede und jeder von uns kennt das, wir sind Gewohnheitstiere. Das ist in vielen Bereichen gut, wichtig und richtig. An manchen Stellen lohnt es sich aber, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen.
 

In Bezug auf unser Verhalten erwerben wir in der Auseinandersetzung mit unserer Umwelt bestimmte Verhaltensmuster. Diese Muster sind, wenn einmal geformt, relativ stabil. Daher können sie auch das konkrete Verhalten vorhersagen.
 

Dementsprechend schwierig ist es, diese Verhaltensmuster zu ändern. 

Das fängt schon bei einfachen Beispielen an. Ich möchte vielleicht ab jetzt jeden Dienstag statt mit der Bahn mit dem Fahrrad ins Büro fahren. Das setze ich die ersten 1-2 Male überaus engagiert um und freue mich darüber. Dann ist es morgens aber vielleicht nochmal richtig kalt, es regnet und ich überlege mir direkt: Nehme ich heute nicht doch die Bahn oder bleibe gleich ganz im Homeoffice?

Das eigene Verhalten und die eigenen Verhaltensmuster zu ändern, braucht Zeit und Ausdauer. Abhängig davon, was ich wie stark verändern möchte, braucht es mehrere Wochen bis hin zu Monaten. Erst danach ist das veränderte Verhalten nachhaltig etabliert.

Das eigene berufliche Verhalten reflektieren 

Speziell im beruflichen Umfeld ist es wichtig, dass eigene Verhalten zu reflektieren und sich darüber klar zu werden. 

Mit der Reflexion allein ist es aber noch nicht getan. Über die Reflexion erkenne ich beispielsweise, dass ich nur schwer Entscheidungen treffe. Für die Bewertung muss ich zusätzlich noch wissen, ob dieses Verhalten für meine unternehmerische Tätigkeit förderlich oder hinderlich ist. 

Daher spielt die Definition der Anforderungen und der Abgleich dieser mit meinem eigenen Verhalten eine entscheidende Rolle. Welche Verhaltensaspekte sind für meine Tätigkeit erfolgsrelevant und welches konkrete Verhalten braucht es von mir? 

 

Anforderungsabgleich: Welche Veränderung nützt meiner Tätigkeit? 

Um bei dem Beispiel zu bleiben: Meine Analyse hat mir also gezeigt, dass es Situationen gibt, in denen ich schneller oder sogar aus der Situation heraus eine Entscheidung treffen müsste. Dadurch, dass mir das aktuell noch schwerfällt, verpasse ich vielleicht Chancen oder verliere sogar Geschäftsmöglichkeiten. 

Wir wissen zwar, dass es schwierig ist, das eigene Verhalten zu verändern, unmöglich ist es aber nicht. Denn ein erster Schritt ist jetzt bereits getan: Die Selbsterkenntnis, dass mir eine Veränderung meines Verhaltens hilft und damit die Motivation, es verändern zu wollen. 

 

Verhalten in kleinen Schritten ändern 

Im weiteren Verlauf geht es darum, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Ansonsten kann es passieren, dass ich mich mit den angestrebten Veränderungen überfordere. 


Was ich mir überlegen kann: Wie möchte ich mich in einer bestimmten Situation anders verhalten? Wann kann ich es konkret ausprobieren und üben? 

Dafür reichen zu Beginn schon kleine Schritte. Kleine Ziele, die ich konkret anwenden und für deren erfolgreiche Umsetzung ich mich belohne. 


Mit der Zeit kann ich es ausweiten und weitere Situationen oder größere Veränderungen mit aufnehmen. So etabliere ich über die Dauer neue Verhaltensmuster. 

 

Ich muss mich nicht auf den Kopf stellen 

Was bei der eigenen Zielsetzung aber immer zu berücksichtigen ist: Verhaltensaspekte wie beispielsweise die Entscheidungsfreude bewegen sich immer zwischen zwei Polen. Wenn ich mich mit meinem Verhalten eher auf der einen Seite des Spektrums befinde, ist es nicht notwendig und häufig auch nicht förderlich, mich ganz auf die andere Seite des Spektrums hin zu verändern. 

Es geht vielmehr darum, mich etwas mehr in Richtung der anderen Seite zu entwickeln. Damit mache ich mir das berufliche Leben einfacher und werde erfolgreicher. 

Mir werden Entscheidungen wahrscheinlich nie ganz leicht fallen, aber ich kann lernen, in bestimmten Situationen entscheidungsfreudiger zu werden. Und nebenbei: Zu viele Risiken durch vielleicht überstürzte Entscheidungen sind auch nicht das gelbe vom Ei. 

 

Ich bin nicht allein 

Und das Gute: All diese Aspekte muss ich nicht allein bewältigen und den Weg allein gehen. Für die Selbstreflexion und Anforderungsanalyse kann ich mir Feedback einholen oder eine weitere Perspektive ergänzen. Und auch für das Verändern der konkreten Verhaltensmuster kann ich mir Unterstützung und Begleitung von außen holen. 

Umgang mit der "Testangst" 

Was hält mich zurück, mit dem Analyse-Tool zu arbeiten?

Das Wort „Test“ löst wahrscheinlich bei jeder und jedem von uns verschiedene Assoziationen aus und nicht alle davon sind positiv. Häufig verbinden wir mit einem Test nicht nur die Chancen und Möglichkeiten, sondern auch die Angst, versagen zu können bzw. den Test nicht zu bestehen.

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Speziell bei psychologischen Testverfahren ist man gedanklich schnell bei Intelligenztests und der Befürchtung, nicht gut genug zu sein.

 

Was wir aber häufig vergessen: Bei psychologischen Testverfahren geht nicht nur um Eignung, sondern auch um überdauernde Eigenschaften / Dispositionen oder das Verhalten.

 

Für diese Themen gibt es (in der Regel) kein richtig oder falsch, sondern es kommt auf den Vergleich mit den jeweiligen beruflichen Anforderungen an. Dieser entscheidet, welche Eigenschaften gefragt und in welcher Ausprägung sie nützlich sind. Das kann individuell ganz unterschiedlich sein.

 

Darüber hinaus ist eine andere Reaktion, die Tests oft auslösen, eine Abneigung gegen das Testen selbst. Wozu brauche ich das? Was bringt mir das? Was soll das Ganze?

 

Eine solche Ablehnung kann gleichzeitig folgende Aspekte beinhalten: Warum will ich es nicht wissen? Was will ich vielleicht nicht sehen, dass mir gegebenenfalls unbewusst bereits klar ist?

Was bringt es mir also? Testverfahren und ihre Ergebnisse können eine weitere Perspektive zu der eigenen subjektiven Bewertung liefern, beispielsweise bezogen aus das eigene beruflichen Verhalten. Beide Perspektiven können miteinander verglichen werden. Dabei stoße ich vielleicht genau auf die Themen, die ich eigentlich nicht sehen wollte. Aber auch dann liegt die Bewertung bei mir. Ich kann überprüfen, ob ich es in Bezug auf meine beruflichen Anforderungen als nützlich erachte, etwas zu verändern.

 

Entscheide ich mich für die Veränderung, habe ich den Vorteil, konkret auf den Punkt bestimmt zu haben, wo ich ansetzen kann. Dafür kann ich mir die entsprechende Unterstützung bzw. Feedback holen.

 

So sehr es mir im ersten Moment also vielleicht unnötig oder abschreckend vorkommt, so sehr kann ich mich gleichzeitig dafür entscheiden, es als eine Feedback-Möglichkeit für meine eigene berufliche Weiterentwicklung zu sehen, von der ich nur profitieren kann.

Du möchtest mehr rundumSicht? Hier erfährst du, welcher Test für dich der Richtige ist: